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Die Bergische Kantorei Wuppertal

Die Bergische Kantorei Wuppertal ist eine Chorgemeinschaft, für die das Zusammenwirken im Singen und Hören wichtig ist. In unserer Musik fließen Informationen über die Werke und die Lust am gemeinsamen Musizieren zusammen.

Das macht uns aus!

Wir proben intensiv: Die Probenarbeit ist gekennzeichnet u.a. durch eine professionelle Stimmbildung. Das Singen ist immer getragen vom Verstehen des musikalischen Anliegens und seiner klanglichen Umsetzung. Die musikalische Entwicklung durch die kontinuierliche Probenarbeit (wöchentlich) mündet in einem besonderen, unverwechselbaren Ausdrucksvermögen des Chores. Chor und Zuhörer begegnen sich in der Musik.
Die Öffentlichkeit nimmt das Wirken der Bergischen Kantorei Wuppertal als einen wichtigen Bestandteil des kommunalen Kulturlebens wahr. Die vielfältigen Aktivitäten der Bergischen Kantorei Wuppertal erstrecken sich von der Aufführung großer oratorischer Werke über die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten bis hin zur musikalischen Mitwirkung im christlichen Hospiz Wuppertal. Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Chören runden das Bild ab.

Die Bergische Kantorei weiß sich dem Anspruch verpflichtet, die Kenntnis und den Umgang mit der großartigen geistlichen Chorliteratur zwischen Heinrich Schütz und Hugo Distler zu erhalten und zu entwickeln. Denn diese Musik erreicht den Menschen in seiner Sinnlichkeit und seinem Verstande. Wir alle brauchen diese Kultur der geistlichen Musik. Denn sie ist schön und ihre Botschaft ist wahr.

Unsere Wurzeln

Hervorgegangen ist sie – typisch für Wuppertal – aus dem engagierten Beginn des Wupperfelder Kirchenchores im Jahre 1866 als Verein, einem der damals ersten Kirchenchöre im Rheinland. Die Tradition auch des Barmer Bach-Verein (1914-1943) aufnehmend, ist sie von 1992 bis 2005 ein Zusammenschluss der beiden Gemeindekantoreien an der Alten Kirche Wupperfeld und der Unterbarmer Hauptkirche gewesen. Seit 2005 bis heute verantwortet sie ihre musikalische Arbeit (wie zu Beginn des Chorwesens in Wuppertal) unter der Leitung von Dr. Matthias Lotzmann wieder in eigener Trägerschaft und ist heute ein Chor, der trotz der durch die Pandemie bedingten Widrigkeiten einem frohen und tatkräftigen Neuanfang entgegensieht. Der Chor ist mittlerweile in seinem Profil und der Zusammensetzung der Singgemeinschaft überkonfessionell und übergemeindlich ausgerichtet. Dies wird allerseits als eine große Bereicherung erlebt.

"Nur was man kennt, kann man lieben."

Unser Leiter

Matthias Lotzmann

Leiter Matthias Lotzmann an der Führer-Orgel der Lutherkirche auf dem Heidt, Wuppertal-Barmen
© Dirk Wegfarth

Matthias Lotzmann wirkt als Organist, Chor- und Orchesterleiter seit 1992 in Wuppertal.

Seit 1995 ist er Kirchenmusiker in der Evangelischen Kirchengemeinde Gemarke-Wupperfeld in Barmen, dort an der Gemarker Kirche, Lutherkirche in Barmen, bis zur Schließung der Alten Kirche Wupperfeld ebendort.

Als künstlerischer Leiter der Wupperfelder Abendmusiken, als Leiter der Bergischen Kantorei Wuppertal gestaltetet den Zyklus Mit Bach durch’s Jahr, darüber hinaus einen auf Gesamtaufführung angelegten Bach-Kantaten-Zyklus seit 1995, Buxtehude-Kantaten-Zyklus seit 2010 und ist künstlerischer Leiter des Kammerchores Cantason. Seine Literaturschwerpunkte sind die Chormusik des 17./18. Jahrhunderts sowie der deutschen Romantik sowie der Oratorienkanon. Ein besonderes Ziel ist ihm die Gesamtaufführung der geistlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs. Er ist Initiator und künstlerischer Leiter Barmer-Bach-Tage 2020. (www.barmerbachtage.de)

Er veröffentlicht musikwissenschaftliche Beiträge und Besprechungen, ist freischaffend als Pädagoge, Kammermusiker, Liedbegleiter, Korrepetitor und Konzertorganist tätig.

Seine Schwerpunkte in der Orgelliteratur sind der nord- und mitteldeutschen Barock, das Gesamtwerk für Orgel vonDietrich Buxtehude und Johann Sebastian Bach, der deutschen Romantik, das Gesamtwerk von Felix Mendelssohn Bartholdy, von Josef Rheinberger (Orgelsonaten), Sigfrid Karg-Elert und Karl Hoyer etc.

Er war langjährig Dozent an Musikhochschulen in NRW (Folkwang-Universität der Künste, Hochschule für Musik, Detmold) in den Fächern Korrepetition, Klavier, Liedbegleitung, Orgel, Partiturspiel, Musikwissenschaften), Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes.

Seit früher Kindheit hatte er Klavierunterricht, Chorteilnahme, dann Trompeten- und Orgel- (KMD Büchsel Dortmund) und Gesangsunterricht. Nach dem Abitur, Diplom-Studiengänge: Orgel, Klavier, Gesang, Chorleitung, Kammermusik, Musikwissenschaften; Examina: 1985, 1986, 1988. Promotion zum Dr.phil. an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster/Westf. Thema der Dissertation: "Das Engelkonzert Mathias Grünewalds in der Symphonie Mathis der Maler. Betrachtungen zur künstlerischen Autonomie Paul Hindemiths."

Dr. Matthias Lotzmann erreichen Sie per E-Mail unter:
m.lotzmann@bergische-kantorei.de