Vorschau

Bruckner106 I 77 in Vorschau 

Anton Bruckner (1868)

Anton Bruckner

Messe in f-moll

 —

Felix Mendelssohn Bartholdy
Symphonie in d
op. 107 „Reformation“

Alte Kirche Wupperfeld

Sonntag, 19.11.2017, 17.00 Uhr

Bergische Kantorei

 

Die Musik…

Die Musik ist die beste Gottesgabe. Durch sie werden viele und große Anfechtungen verjagt. Musik ist der beste Trost für einen verstörten Menschen, auch wenn er nur ein wenig zu singen vermag. Sie ist eine Lehrmeisterin, die die Leute gelinder, sanftmütiger und vernünftiger macht.

Martin Luther

Geschützt: Interner Probenplan 2017

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Musikalische Vesper in der Klosterkirche Beyenburg

Wuppertal Beyenburg - Klosterkirche 02 in Musikalische Vesper in der Klosterkirche Beyenburg 
Musikalische Vesper in der Klosterkirche Beyenburg
am Sonntag, den 26. März 2017
um 17:00 Uhr
Bergische Kantorei
Leitung:
Dr. Matthias Lotzmann
 
Programm:
Introitus-Kanon
Per crucem et passionem tuam
“Durch dein Kreuz und Leiden, durch deine heilige Auferstehung erlöse uns, Herr“
Kanon à 6
 
August Ferdinand Häser (1779 – 1844)
Aus der Tiefe rufe ich zu dir,
 
Arnold Mendelssohn (1855 – 1933)
Wunderbarer König
 
Friedrich Kiel (1821 – 1885)
Wie lieblich sind deine Wohnungen
 
Albert Becker (1834 – 1899)
Erquicke mich mit deinem Licht
 
Johann Sebastian Bach
Durch dein Gefängnis Gottes Sohn,
ist uns die Freiheit kommen
 
Dietrich Buxtehude (1637 – 1707)
Praeludium in g BuxWV 149
 
Johann Sebastian Bach
Christus, der uns selig macht
Moritz Hauptmann
Meine Seel’ ist stille zu Gott
op. 53, 3
 
Johann Sebastian Bach
Ach, großer König, groß zu allen Zeiten
 

Johann Christoph Bach (1642 – 1703)
Sei getreu bis in den Tod
Alles ist eitel, du aber bleibst

 

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Präludium und Fuge in a BWV 543

 
Johann Sebastian Bach
In meines Herzens Grunde, dein’ Nam’ und Kreuz allein
 
Christian Rinck (1770 – 1846)
Vater unser
 
Johann Sebastian Bach
Ach Herr, lass dein lieb‘ Engelein
 
Heinrich Schütz (1585 – 1672)
Verleih uns Frieden gnädiglich SWV 372
aus : Geistliche Chormusik 1648

Bach Messe in h-Moll

 

Westdeutsche Zeitung 24. Januar 2017

Bergische Kantorei Wuppertal überzeugt mit Bachs Messe in h-Moll

 in Bach Messe in h-MollDie Bergische Kantorei überzeugte in der Alten Kirche unter der Leitung von Matthias Lotzmann.

Von Hartmut Sassenhausen

Selbst schwierige, mehrstimmige Passagen meisterten die knapp 50 Sänger. Unterstützt wurden sie vom Bergischen Kammerorchester Wuppertal. Bevor am Karfreitag, 14. April, der Konzertchor der Volksbühne mit dem Sinfonie-Orchester Wuppertal unter der Leitung von Thorsten Pech die Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach aufführt, war es erst einmal die Bergische Kantorei Wuppertal, die diese mit zu den bedeutendsten geistlichen Werken zählende Komposition in Wuppertal in diesem Jahr zum Erklingen brachte. Sie steht unerschütterlich ganz hoch im Kurs. Also pilgerten die Bachfans in Scharen zur Alten Kirche Wupperfeld.

Es war keine falsche Entscheidung, sich diesen Termin im Kalender eingetragen zu haben. Denn der einst von der evangelischen Kirche getragene und sich nun selbst finanzierende Chor zeigte sich hochkonzentriert. Unter der verlässlichen und umsichtigen Leitung von Matthias Lotzmann überzeugte er mit einem ausgewogenen und nuancierten Klangbild. Selbst die meisten vertrackten vier-, fünf-, sechs- und achtstimmigen Passagen hinsichtlich Einsätze und Intonation gelangen den Laiensängern ausgezeichnet.

Begleitet wurden die knapp 50 Sänger vom Bergischen Kammerorchester. Es achtete sensibel darauf, die Gesangspassagen nicht zu übertönen. Strahlende Blechbläserklänge, eine ausgewogene Holzbläserabteilung, ein gediegener Streicherapparat und ein profundes Continuospiel erfreuten außerdem. Nur hätten ein paar Solopartien etwas gehaltvoller klingen können.

Am Ende gab es noch eine Wiederholung.

Hinzu gesellten sich fünf bestens disponierte Gesangssolisten. Sopranistin Dorothea Brandt und Joslyn Rechter (Mezzosopran) kennen bestimmt noch die Opernfans, als sie bis zu Beginn der Ära von Toshiyuki Kamioka als Opernintendanten hier dem Ensemble angehörten. Sie glänzten genauso wie Altistin Heike Bader, Tenor Marco Schweizer und Alexander Schmitt (Bass). Ihre Soli und Duette kamen – mit kleinen blassen Abschnitten bei den Männerstimmen – äußerst gehaltvoll vom Altarraum.

Der begeisterte Schlussapplaus sprach für sich, der in die Wiederholung des „Dona nobis pacem“ (Gib uns Frieden) mündete.